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Aufsatz erschienen: Mietwohnungsknappheit in Deutschland: Ursachen, Instrumente, Implikationen

Aufsatz erschienen: Mietwohnungsknappheit in Deutschland: Ursachen, Instrumente, Implikationen

Neuer Artikel im Wirtschaftsdienst erschienen

Stephan Thomsen, Daniel Vogt und Lars Brausewetter beschäftigen sich mit dem deutschen Wohnungsmarkt in dem gerade erschienen Beitrag "Mietwohnungsknappheit in Deutschland: Ursachen, Instrumente, Implikationen", Wirtschaftsdienst, 100 (6), S. 461-467.

Die Situation des deutschen Mietwohnungsmarkts wird aktuell gesellschaftlich breit diskutiert. Ein Nachfrageüberhang, der sich vorwiegend auf urbane Räume konzentriert, hat in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Mieten geführt. Da die Einwohner in Deutschland überwiegend Mieter sind, ist die Betroffenheit entsprechend groß. Mit verschiedenen wohnungspolitischen Instrumenten versucht der Gesetzgeber dazu beizutragen, den Ausgleich am Wohnungsmarkt (zumindest) zu befördern. Hierbei zeigt sich, dass ein Instrumenten-Mix nützlich ist, um die Verfügbarkeit von Wohnraum (notwendig) zu lösen und die Verteilung nach Sozialkriterien (hinreichend) zu adressieren.