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Nicht-monetäre Erträge der Weiterbildung: zivilgesellschaftliche Partizipation

Nicht-monetäre Erträge der Weiterbildung: zivilgesellschaftliche Partizipation

Leitung:  Prof. Dr. Stephan L. Thomsen
Team:  Prof. Dr. Stephan L. Thomsen, Dr. Jens Ruhose, Insa Weilage
Jahr:  2016
Förderung:  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit:  Februar 2016 - Juni 2019

Zivilgesellschaftliche Partizipation, also die Teilhabe an kulturellen, sozialen und politischen Aktivitäten ist wichtig für die Entwicklung des Einzelnen, aber auch eine wichtige Voraussetzung für die Funktionsweise demokratischer Gesellschaften. Bildungsprozesse, deren Grundlagen früh und in den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen gelegt werden, benötigen kontinuierliche Anpassungs- und Lernprozesse. Als zentrale Fragestellung in diesem Projekt untersuchen wir daher, ob fortgesetzte Bildungsketten, die sich aufbauend auf der allgemeinen und beruflichen Bildung in der Weiterbildung manifestieren, eine größere Bereitschaft für zivilgesellschaftliche Partizipation bewirken. Das Projekt stützt sich dabei vorrangig auf Paneldaten des Sozioökonomischen Panels (SOEP), des Nationalen Bildungspanels (NEPS) sowie auf verschiedene Querschnittserhebungen. Zum Einsatz kommen moderne mikroökonometrische Analyseverfahren, die eine möglichst kausale Aussage über den Wirkungszusammenhang zwischen der Teilnahme an Weiterbildung und zivilgesellschaftlicher Partizipation ermöglichen.

Kooperationspartner: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn; Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI), Göttingen; Georg-August-Universität Göttingen; Eberhard Karls Universität Tübingen