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Wirtschaftsfaktor Umweltschutz

Wirtschaftsfaktor Umweltschutz

Team:  Dr. Birgit Gehrke, Dr. Ulrich Schasse
Year:  2016
Date:  31-03-19
Sponsors:  Umweltbundesamt, Dessau
Lifespan:  Juli 2016 - Juni 2019

Einer der wichtigsten Wachstumsmärkte weltweit ist die Umweltwirtschaft. Alle bekannten Prognosen weisen angesichts der herausragenden umweltpolitischen Herausforderungen auf eine rasante Marktentwicklung hin – vor allem im internationalen Raum und mit besonderem Gewicht auf dem Klimaschutz. Auch in Deutschland werden in diesem Bereich vor dem Hintergrund der Anforderungen der Energiewende große Hoffnungen auf eine weitere Steigerung der Inlandsnachfrage und der Exportpotenziale und damit auf zusätzliche Produktions- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland gesetzt.

Da sich die Umweltwirtschaft als Querschnittsbranche nicht in deutschen, geschweige denn in international vergleichbaren Statistiken wiederfindet, wurde im NIW ein methodischer Ansatz zur statistischen Abgrenzung dieser Branche auf Produktebene entwickelt. Im Laufe der Zeit sind auf dieser Basis – oftmals in Kooperation mit anderen Instituten (wie ifo München, DIW Berlin, ZEW Mannheim, Fraunhofer ISI Karlsruhe, IDEA Brüssel), statistischen Ämtern und Forschungsdatenzentren – eine Vielzahl von Projekten im Auftrag von Landesministerien und Bundeseinrichtungen, aber auch der EU-Kommission durchgeführt worden. 

So hat das NIW im Forschungsvorhaben "Wirtschaftsfaktor Umweltschutz" im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) gemeinsam mit dem Fraunhofer ISI und dem DIW Berlin seit mehreren Jahren die Leistungsfähigkeit der deutschen Umwelt- und Klimaschutzwirtschaft im internationalen Vergleich beobachtet. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Analysen wurden in der UBA-Reihe "Umwelt und Beschäftigung" veröffentlicht. 

Die Arbeiten zur laufenden Berichterstattung 2015 bis 2018 ("Erfassung der Umweltschutzbeschäftigung und Aktualisierung wichtiger Kenngrößen zur Wettbewerbsfähigkeit der Umweltschutzwirtschaft") werden unter Federführung der früheren Bearbeiter am CWS durchgeführt.

Kooperationspartner:Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin; Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe