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Aufsatz erschienen: How do warnings affect retail demand for Bitcoin?

Aufsatz erschienen: How do warnings affect retail demand for Bitcoin?

Aktuelle Forschungsergebnisse zu Bitcoin-Risiken von Axel Ebers und Stephan Thomsen sind im Journal of Behavioral and Experimental Finance erschienen.

Bitcoin ist mit verschiedenen Risiken verbunden. Wir haben ein Informationsexperiment in den vier größten europäischen Volkswirtschaften durchgeführt, um die Auswirkungen spezifischer Warnungen auf die Nachfrage der Kleinanleger nach Bitcoin zu analysieren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Auswirkungen am stärksten sind, wenn die Warnungen auf Probleme mit der Privatsphäre abzielen. Kleinanleger, die diese Information erhalten, reduzieren ihre Nachfrage im Durchschnitt um 4%. Informationen über das Fehlen von Garantien oder über CO2-Emissionen wirken sich nur auf bestimmte Untergruppen aus. Das Wissen um die breite öffentliche Akzeptanz erhöht hingegen die Gesamtnachfrage. Warnungen können also wirksam extreme Marktereignisse verhindern und gleichzeitig die Kosten einer strengeren Regulierung vermeiden. Die Effektheterogenität impliziert, dass die Regulierungsbehörden spezifische Informationen und unterschiedliche Kommunikationskanäle nutzen sollten, um die relevanten Anleger zu erreichen. Gleichzeitig haben unsere Ergebnisse eine hohe Relevanz für die Ausgestaltung von digitalem Zentralbankgeld.

Den Aufsatz "How do warnings affects retail demand for Bitcoin? Evidence from an international survey experiment" finden Sie hier: ScienceDirect.